Kollektortypen
Solarkollektoren dienen, anders als Photovoltaikanlagen, nicht der Stromerzeugung, sondern ausschließlich der Erzeugung von Wärmeenergie über Strahlungsenergie der Sonne. Der Vorteil eines Solarkollektors ist hierbei ausschließlich der Preis, welcher im Vergleich zu einer Stromerzeugenden Anlage um ein vielfaches geringer ist. Weiterhin werden Solarkollektoren nicht durch das Erneuerbare Energien Gesetz subventioniert, da dieses lediglich die Stromerzeugung und gleichzeitige Netzeinspeisung mit Vergütungen berücksichtigt. Der resultierende Nachteil aus einem Solarkollektor ist durch seinen Einsatzbereich vorgegebene, sofern die Außentemperaturen sinken, verringert sich auch der Wirkungsgrad, bzw. bei zu niedrigen Temperaturen geht dieser gegen Null.
Ein Solarkollektor besteht im Allgemeinen aus einem luftdichten Gehäuse, in welchem sich ein schlangenförmig ausgebrachtes Metallrohr, zumeist aufgrund der besten Leiteigenschaften aus Kupfer, befindet, durch das eine Kühlflüssigkeit strömt. Diese Flüssigkeit stellt den Primärkreislauf dar und absorbiert die Wärmeenergie, um diese einem Wärmetauscher zu zuführen. Der Wärmetaucher entnimmt die Wärme aus dem Primärkreislauf und gibt diese nahezu vollständig an den Nutzwasserkreislauf ab, welches direkt von Haushalt verbraucht werden kann.
Das gesamte Gehäuse des Solarkollektors ist zur besseren Wärmeaufnahme in sehr dunklen, meist schwarzen Farben gehalten, Hintergrund ist, dass die „Farbe“ Schwarz die Sonnenstrahlen am besten absorbieren kann, wohingegen andere Farben das Licht zu einem Teil reflektieren würden und somit der Effektivitätsgrad sinkt. Auf der sonnenzugewandten Seite des Gehäuses ist eine Glassscheibe angebracht, welche die Sonnenstrahlen durchlässt, die dann auf den Absorber (dunkle Metallfläche im Gehäuse) fallen, um in Wärmeenergie umgewandelt zu werden.






