Fermenter
Der Fermenter oder auch Gasreaktor genannt, stellt das Herzstück einer Bioenergieanlage dar, in ihm findet der biologische Zersetzungsprozess des Substrates in Biogas, also Methan, und Kohlendioxid statt. Die Umwandlung ist eine anaerobe Zersetzung, sprich ein Abbau des Ausgangsstoffes ohne Zugabe von Sauerstoff und Licht, aber unter der Zufuhr von Wärme, welche den Prozess lediglich beschleunigen soll. In der Praxis wird zwischen zwei Typen von Fermentern unterschieden, dem kostengünstigen und universell einsetzbarem Rührkesselfermenter und dem gerade für Substrate mit hohem Feststoffgehalt geeigneten Propfenströmungsfermenter. Die mittlere Verweildauer in einem standartisiertem Rührkesselfermenter beträgt etwa 30 – 70 Tage, um das Substrat in Methan und Restfeststoff umzuwandeln.
Für eine kontinuierliche Bewegung des Fermantationsstoffes sorgt ein integriertes Rührwerk für die Vermischung des Substrates und zur Abscheidung des Verbrauchten Ausgangsstoffes. Dieses wird dann in ein Gärrestelager transportiert und als hochwertiger Dünger weiter verwendet.






