Technik

Die Rohprodukte sind in modernen Biogasanlagen vor allem Gülle, organische Abfälle, Mais oder Getreide. Diese werden in den luftdicht versiegelten Fermenter mit Hilfe von Bakterien in Gär- und Fäulgase zersetzt. Durch diesen biologischen Prozess entsteht Methan in 60%-80%iger Konzentration, dass eigentliche Biogas. Der jeweilige Methananteil ist vom Ausgangsprodukt abhängig und kann stark varieren.

Eine Biogasanlage besteht in der schematischen Darstellungen aus den Bausteinen:
- Lager für Rohprodukt
- Fermenter
- Gasspeicher
- Blockheizkraftwerk
- Generator

Zur kurzfristigen Speicherung des Gases und um Über- bzw. Unterproduktionen zu kompensieren, wird das Gas zwischengelagert, bevor es verbrannt wird. In der Regel reicht der Gasspeicher nur wenige Stunden und hat eine Kapazität von etwa 5m³. Im Blockheizkraftwerk wird das Gas dann umweltfreundlich verbrannt und erzeugt über einen angeschlossenen Generator Strom, sowie durch die Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig auch Wärmeenergie, welche ebenfalls genutzt werden kann.

Durch die Kraft-Wärme-Kopplung kann der Effektivitätsgrad einer Anlage auch über 100% liegen und ist somit besonders förderungsfähig. Unter Realbedinnungen kann aus 1 Tonne Ausgangsmaterial etwa 180m³ – 220m³ Biogas gewonnen werden, dies hängt von der enthaltenen Trockenmasse ab.

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